Ein bisschen Geschichte.....

 

 

 

 

 

 

 

............ über Laboe

 

Also: Laboe hat schon eine Menge hinter sich, und wer sich etwas genauer mit der Geschichte dieses Ortes beschäftigen will, dem empfehle ich als Einführung die Texte auf der Hompage von www.laboe.de

 

Wer ganz viel wissen will, dem sei die „Chronik des Ostseebades Laboe“ von 2005 ans Herz gelegt. Im Internet kostet sie so um die 28 Euro, direkt hier in Laboe kann man sie schon neu für unter 10 Euro beim Herausgeber, dem Repro-Studio Peschke, erwerben.

 

Aber da ich finde, dass etwas Geschichte einfach dazugehört, wenn man über diesen Ort berichten möchte, hier also meine  eigene, "kurze Kurzfassung":   

 

Ursprünglich hieß Laboe einmal Labodne und war ein slawisches Fischerdorf.

Labodne heißt auf Deutsch „Schwanenort“ –  daher ist der Schwan noch heute

das Wappentier von Laboe.   

 

So gegen 1240 entstand dann Laboe auf dem Grund und Boden des Klosters von Preetz. Das ganze Gebiet um Laboe heißt daher auch heute noch Probstei.

 

1643 tobte im Gebiet des heutigen Friedhofes eine Schlacht zwischen den Dänen und den Schweden, in deren Verlauf Laboe vollständig niedergebrannt wurde. Zum Glück lebt mein Bruder erst jetzt in Dänemark – ich wäre ziemlich sauer auf ihn, wenn er vor über 350 Jahren Laboe kaputt gemacht hätte.

 

1685 tauchte der erste Dittmer in Laboe auf. Es war der Jochim, der damals die(hoffentlich) liebreizende Beck Götsch geheiratet hat, die wiederum war die Mutter von Hans Götsch und sie lebten auf einer Viertelhufe (Hof) im Oberdorf von Laboe, nur ein paar Meter entfernt von unserem jetzigen Domizil. Nun weiß ich auch, warum ich mich hier so wohl fühle in Laboe – ich wandele schließlich Tag für Tag auf den Spuren meiner Vorfahren...........zumindest ist es schön sich vorzustellen, dass es so sein könnte.

 

Anfang des 19. Jahrhunderts wohnten ca. 350 Menschen in Laboe, und 1850 wurde mit Geldspenden aus der Probstei und vom Kloster Preetz ein Hafen gebaut, der schnell an Bedeutung für die gesamte Probstei gewann.

 

Anlässlich der Segelolympiade 1936 wurde der Hafen an der Südmole gebaut und das Wahrzeichen von Laboe, das 85 Meter hohe Marine Ehrenmal eingeweiht. Das U-Boot davor steht übrigens auch schon seit 1972 – also seit über 35 Jahren dort.

 

Der Tourismus begann so um 1914 herum, der Kurpark wurde in den zwanziger Jahren angelegt und erstrahlt heute dank der Freunde des Kurparks e.V. wieder in seiner schönster Pracht. 

 

Vieles ist geplant für die Zukunft in Laboe – zum Wohle der Bewohner und Gäste. Lassen wir uns überraschen wie es weiter geht……. wir bleiben am Ball !!

 

 

 

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