April 2023



Verliebt in Laboe ...

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Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.



April 2023

Montag, 03. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter mir und das ging schon gleich am Freitagabend los mit der kleinen Geburtstagsfeier für geladene Gäste, denn die VHS Laboe gibt es nun schon seit 75 Jahren.


Aus diesem Grunde begrüßte die Leiterin der VHS Laboe, Frau Irina von Guerard die anwesenden Gäste und hielt einen kleinen Rückblick auf die Geschichte der VHS. Einige Mitglieder der VHS haben dem Verein schon seit Jahrzehnten die Treue gehalten und wurden besonders erwähnt. Auch mehrere ehemalige Vorstandsmitglieder waren an diesem Abend mit dabei. Der Vorstand und Beirat der VHS besteht aus Irina von Guerard, Edith Schöneich, Katrin Hartung, Edith Gerhardt, Ute Weidt und Mitarbeiterin Kartrin Hartung.


Sie alle bereiten ganz eifrig einen Tag der offenen Tür im Juni vor, wo anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der VHS dann die Kursleiter und -Leiterinnen einige ihrer Projekte vorstellen werden.


Volkmar Heller, mein Kollege von der Archivgruppe nahm dann die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise durch Laboe. Obwohl ich den Vortrag ja kenne ist es doch jedes Mal wieder ganz erstaunlich wie sich Laboe seit 1900 so verändert hat. Und man kann sich heute kaum noch vorstellen, dass es in Laboe einmal über 30 Einzelhändler gegeben hat in denen die Menschen an jeder Ecke Lebensmittel einkaufen konnten und das, obwohl die Bevölkerung nur halb so große war wie heute.


Aber auch die teils ausufernde Bebauung in Laboe konnte man anhand der Bilderserie sehr schön nachvollziehen. Aber nicht nur der der Geist sondern auch der Gaumen wurden am letzten Freitag verwöhnt. Und da konnte Kursleiter Rolf Aulitzky gleich einmal seinen Koch-Kursus zum Thema Fingerfood vorstellen. Aulis Gulaschkanone ist ja wohl so ziemlich jedem Laboer und vielen Gästen ein Begriff, nach der Trennung vom Laboer Herrenkochklub bietet er nun mit einem neuen Team auch Kochkurse in der VHS an.


Das war übrigens eine sehr große Herausforderung mit dem Buffet, wie mir Rolf Aulitzky noch am Freitag erklärte, denn es waren aus seiner Gruppe wegen Krankheit und Urlaub einige Mitstreiter ausgefallen, dann war die Schulküche noch mit einer anderen Kochgruppe belegt aber sie haben mit nur 3 Leuten es dann tatsächlich noch geschafft, für einen genussvollen Abend zu sorgen. Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für diesen unterhaltsamen Abend.


Am Samstag sollte dann ja das große Drachenfest steigen, aber eine amtliche Hochwasser- und Sturmmeldung jagte die nächste. Aus diesem Grunde musste das Drachenfest für den Samstag leider abgesagt werden.


Aber unser schöner Strand der gerade mit viel Aufwand wieder hergerichtet wurde. Die Wellen wurden mit Macht an das Ufer gedrückt, plötzlich hatten wir sogar mitten am Strand einen Binnensee, so gewaltig wurde der Strand überspült. Die Boote im Hafen wurden fast bis auf die Stege gedrückt, also die Natur hat schon eine gewaltige Kraft.


Uns am Sonntag? Herrlicher Sonnenschein. Das Wasser hatte sich zurückgezogen und als ich am Frühstückstisch saß waren auch schon die ersten Drachen am strahlend blauen Himmel zu sehen. Was für ein toller Start in den Tag. Ich hatte dann Besuch aus Buchholz am Sonntag und da die beiden noch nie auf dem Ehrenmal und im U-Boot waren haben wir das gleich mit auf die Liste gesetzt.


Gefühlt war ich ja nun schon 100-mal im U-Boot, aber am vergangenen Wochenende hatte eine Gruppe des DMB das Boot einmal mit Leben erfüllt. Das bedeutete, wie früher hingen überall Lebensmittel (jetzt keine echten) an den Rohren, Pritschen waren belegt, der Smut bei der Arbeit, Motorengeräusche, die Kommandozentrale war besetzt und überall gab es fachkundige Erläuterungen und Antworten auf die Fragen.


Ich wollte das immer schon einmal mitgemacht haben, hab das aber irgendwie nie geschafft, dann kam ja Corona aber nun habe ich das endlich auch einmal mitgemacht. Also das war dann plötzlich noch einmal viel beeindruckender als das normal leere U-Boot das ja als technisches Museum gilt. Die Schlangen vor dem U-Boot waren entsprechend lang, man musste also Geduld mitbringen, aber es hat sich gelohnt.


Auf dem Ehrenmal waren wir natürlich auch bei dem herrlichen Wetter. Konnte mir natürlich nicht verkneifen zu erzählen, dass leider beide Fahrstühle gewartet bzw. repariert werden und wir deshalb die 341 Stufen zu Fuß hoch müssen. Diese erstaunten Blicke dann immer …. echt jetzt?? Hallo, was sind denn schon 341 Stufen?


Wenn ich da noch eine meine kleine Enkelin Jannina denke, die ist da im letzten Jahr die Treppen raufgestürmt und als sie oben war hat sie noch nicht mal nach Luft geschnappt und war enttäuscht, dass sie schon da war. Tochter und Mama Jenny natürlich im Sauseschritt hinterher, die hat sich dann oben nur noch in eine Ecke geschmissen als sie im Laufschritt oben angekommen war und hat kaum noch Luft bekommen.


Aber wir hatten dann ja doch noch Glück dass beide Fahrstühle intakt waren und so hatten wir dann einen herrlichen Blick rundherum und konnten auch das Drachenfest von oben sehr schön bewundern. Als wir wieder unten waren kam der kleine Hunger auf, aber 6 € für eine Bratwurst auf dem Drachenfest war dann doch etwas zu viel, also sind wir bei Mario im Petite Tini gelandet, da war das Geld besser angelegt.


Und so ging dann ein toller Tag zu Ende. Und jetzt steht schon wieder Ostern vor der Tür und somit eine kurze Woche. Ich werde mich dann am Freitag nochmal mit einem kleinen Ostergruß melden und dann gönne ich mir auch ein langes Wochenende. Veranstaltungen sind keine angekündigt über die Ostertage, wer also Ruhe und Entspannung sucht ist über die Feiertage genau richtig hier bei uns in Laboe.


Ich wünsche eine schöne und hoffentlich sonnige Woche und sage Tschüss bis zum Freitag


Euer Ostsee-Peter

Montag, 03. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter mir und das ging schon gleich am Freitagabend los mit der kleinen Geburtstagsfeier für geladene Gäste, denn die VHS Laboe gibt es nun schon seit 75 Jahren.


Aus diesem Grunde begrüßte die Leiterin der VHS Laboe, Frau Irina von Guerard die anwesenden Gäste und hielt einen kleinen Rückblick auf die Geschichte der VHS. Einige Mitglieder der VHS haben dem Verein schon seit Jahrzehnten die Treue gehalten und wurden besonders erwähnt. Auch mehrere ehemalige Vorstandsmitglieder waren an diesem Abend mit dabei. Der Vorstand und Beirat der VHS besteht aus Irina von Guerard, Edith Schöneich, Katrin Hartung, Edith Gerhardt, Ute Weidt und Mitarbeiterin Kartrin Hartung.


Sie alle bereiten ganz eifrig einen Tag der offenen Tür im Juni vor, wo anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der VHS dann die Kursleiter und -Leiterinnen einige ihrer Projekte vorstellen werden.


Volkmar Heller, mein Kollege von der Archivgruppe nahm dann die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise durch Laboe. Obwohl ich den Vortrag ja kenne ist es doch jedes Mal wieder ganz erstaunlich wie sich Laboe seit 1900 so verändert hat. Und man kann sich heute kaum noch vorstellen, dass es in Laboe einmal über 30 Einzelhändler gegeben hat in denen die Menschen an jeder Ecke Lebensmittel einkaufen konnten und das, obwohl die Bevölkerung nur halb so große war wie heute.


Aber auch die teils ausufernde Bebauung in Laboe konnte man anhand der Bilderserie sehr schön nachvollziehen. Aber nicht nur der der Geist sondern auch der Gaumen wurden am letzten Freitag verwöhnt. Und da konnte Kursleiter Rolf Aulitzky gleich einmal seinen Koch-Kursus zum Thema Fingerfood vorstellen. Aulis Gulaschkanone ist ja wohl so ziemlich jedem Laboer und vielen Gästen ein Begriff, nach der Trennung vom Laboer Herrenkochklub bietet er nun mit einem neuen Team auch Kochkurse in der VHS an.


Das war übrigens eine sehr große Herausforderung mit dem Buffet, wie mir Rolf Aulitzky noch am Freitag erklärte, denn es waren aus seiner Gruppe wegen Krankheit und Urlaub einige Mitstreiter ausgefallen, dann war die Schulküche noch mit einer anderen Kochgruppe belegt aber sie haben mit nur 3 Leuten es dann tatsächlich noch geschafft, für einen genussvollen Abend zu sorgen. Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für diesen unterhaltsamen Abend.


Am Samstag sollte dann ja das große Drachenfest steigen, aber eine amtliche Hochwasser- und Sturmmeldung jagte die nächste. Aus diesem Grunde musste das Drachenfest für den Samstag leider abgesagt werden.


Aber unser schöner Strand der gerade mit viel Aufwand wieder hergerichtet wurde. Die Wellen wurden mit Macht an das Ufer gedrückt, plötzlich hatten wir sogar mitten am Strand einen Binnensee, so gewaltig wurde der Strand überspült. Die Boote im Hafen wurden fast bis auf die Stege gedrückt, also die Natur hat schon eine gewaltige Kraft.


Uns am Sonntag? Herrlicher Sonnenschein. Das Wasser hatte sich zurückgezogen und als ich am Frühstückstisch saß waren auch schon die ersten Drachen am strahlend blauen Himmel zu sehen. Was für ein toller Start in den Tag. Ich hatte dann Besuch aus Buchholz am Sonntag und da die beiden noch nie auf dem Ehrenmal und im U-Boot waren haben wir das gleich mit auf die Liste gesetzt.


Gefühlt war ich ja nun schon 100-mal im U-Boot, aber am vergangenen Wochenende hatte eine Gruppe des DMB das Boot einmal mit Leben erfüllt. Das bedeutete, wie früher hingen überall Lebensmittel (jetzt keine echten) an den Rohren, Pritschen waren belegt, der Smut bei der Arbeit, Motorengeräusche, die Kommandozentrale war besetzt und überall gab es fachkundige Erläuterungen und Antworten auf die Fragen.


Ich wollte das immer schon einmal mitgemacht haben, hab das aber irgendwie nie geschafft, dann kam ja Corona aber nun habe ich das endlich auch einmal mitgemacht. Also das war dann plötzlich noch einmal viel beeindruckender als das normal leere U-Boot das ja als technisches Museum gilt. Die Schlangen vor dem U-Boot waren entsprechend lang, man musste also Geduld mitbringen, aber es hat sich gelohnt.


Auf dem Ehrenmal waren wir natürlich auch bei dem herrlichen Wetter. Konnte mir natürlich nicht verkneifen zu erzählen, dass leider beide Fahrstühle gewartet bzw. repariert werden und wir deshalb die 341 Stufen zu Fuß hoch müssen. Diese erstaunten Blicke dann immer …. echt jetzt?? Hallo, was sind denn schon 341 Stufen?


Wenn ich da noch eine meine kleine Enkelin Jannina denke, die ist da im letzten Jahr die Treppen raufgestürmt und als sie oben war hat sie noch nicht mal nach Luft geschnappt und war enttäuscht, dass sie schon da war. Tochter und Mama Jenny natürlich im Sauseschritt hinterher, die hat sich dann oben nur noch in eine Ecke geschmissen als sie im Laufschritt oben angekommen war und hat kaum noch Luft bekommen.


Aber wir hatten dann ja doch noch Glück dass beide Fahrstühle intakt waren und so hatten wir dann einen herrlichen Blick rundherum und konnten auch das Drachenfest von oben sehr schön bewundern. Als wir wieder unten waren kam der kleine Hunger auf, aber 6 € für eine Bratwurst auf dem Drachenfest war dann doch etwas zu viel, also sind wir bei Mario im Petite Tini gelandet, da war das Geld besser angelegt.


Und so ging dann ein toller Tag zu Ende. Und jetzt steht schon wieder Ostern vor der Tür und somit eine kurze Woche. Ich werde mich dann am Freitag nochmal mit einem kleinen Ostergruß melden und dann gönne ich mir auch ein langes Wochenende. Veranstaltungen sind keine angekündigt über die Ostertage, wer also Ruhe und Entspannung sucht ist über die Feiertage genau richtig hier bei uns in Laboe.


Ich wünsche eine schöne und hoffentlich sonnige Woche und sage Tschüss bis zum Freitag


Euer Ostsee-Peter

Freitag, 07. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


am heutigen Karfreitag. Das Wetter ist gut, viele Kurzurlauber sind in Laboe eingetroffen und wenn das Wetter so schön bleibt werden in Laboe auch wieder viele Tagesgäste erwartet.


Da es in Laboe über die Ostertage weiter keine größeren Veranstaltungen geben wird sind jetzt vor allen Dingen Gäste hier die dem Ostertrubel entfliehen wollen, denn Ruhe findet man in Laboe genug. Aber das bedeutet nicht, dass man gar nichts unternehmen kann, denn alleine schon schöne Spaziergänge an dem im Moment noch leeren Strand, im Naturerlebnisraum oder im Kurpark bieten Gelegenheiten zum Ausspannen.


Empfehlenswert ist auch immer wieder eine kleine „Kreuzfahrt“ mit den Fördeschiffen von Laboe nach Kiel, denn da geht es ja immer kreuz und quer über die Förde. Ausflüge. Aber nicht nur auf dem Wasser kann man Ausflüge machen, auch per Fahrrad sind sehr schöne Ausflüge in die Umgebung möglich. Ein großes Angebot an Fahrrädern einschl. E-Bikes, Kinderfahrrädern, Tandems und viele andere mehr hält der Fahrrad-Verleih Laboe in der Strandstraße 28, Tel. 04343-7002 für seine Kunden bereit.


Aber auch die rund 700 Räder der „Sprottenflotte“ von der KielRegion stehen an vielen Ausleihstationen für einen spontanen Ausflug bereit. Wer sich z.B. in Laboe ein Fahrrad ausleiht kann das im Nachbarort Mönkeberg wieder abstellen und mit dem Schiff zurück nach Laboe fahren. Dazu benötigt man die „Donkey Republic App“ für Android oder iOS, nähere Informationen gibt es unter www.sprottenflotte.de


Wer lieber zu Fuß unterwegs ist dem empfiehlt sich ein schöner Spaziergang den Fördewanderweg entlang bis nach Möltenort und Mönkeberg der direkt durch das Sperrgebiet des Munitionsdepots führt. Aber auch in die andere Richtung nach Marina Wendtorf, vorbei an Neu-Stein und an der Steilküste entlang ist immer ein schöner Ausflug.


Auch für das leibliche Wohl ist in Laboe immer gut gesorgt. Ob Konditorei mit selbstgemachten Torten, kleine Snacks wozu natürlich auf jeden Fall die Fischbrötchen gehören, aber natürlich auch eine sehr gute einheimische Küche findet man neben Französischer, Spanischer, Griechischer, Osteuropäischer, Italienischer und Chinesisch/Vietnamesischer Küche in Laboe.


Kleine Bars und (Raucher)-Kneipen gibt es ebenfalls und was gibt es schöneres, als einen der herrlichen Sonnenuntergänge an der Kieler Förde mit einem Cocktail oder einem Glas Wein in einem der vielen Restaurants an der Promenade und am Strand zu beobachten.


Und natürlich ziehen auch nach wie vor das Ehrenmal und das technische Museum U 995 jährlich tausende von Menschen an. Wir sehen also, wer Ruhe sucht in Laboe über die Feiertage kann sie hier finden, aber man kann eben auch ohne große Veranstaltungen etwas unternehmen, da wäre zum Beispiel auch noch ein Besuch im Freya-Frahm-Haus zu empfehlen, dort ist zurzeit die interessante Ausstellung „Farbe und Form“ zu sehen, der Eintritt ist frei.


Zurück zur letzten Woche. Zwei besonders auffällige Schiffe fuhren letzten Dienstag im Abstand von 10 Minuten an Laboe vorbei. Zuerst tauchte der „Superrunner Jet 2“ vor meinem Balkon auf. Das ist eine Schnellfähre der griechischen Reederei Seajets. Die Fähre kam aus Visby in Schweden und war auf den Weg nach Brunsbüttel. Gebaut wurde das Schiff 1998 in Frankreich, es können 700 Passgiere und 140 PKW transportiert werden. Die Maschinenleistung beträgt 38.504 PS und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 60 km/h, da geht also so richtig die Post ab für eine Autofähre.


Das zweite Schiff war die SH Diana, ein funkelnagelneues Kreuzfahrtschiff, dass direkt von der Werft in Helsinki auf dem Weg nach Kiel war wo die Erstausrüstung stattfinden sollte. Somit war es das erste Hochsee-Kreuzfahrtschiff in diesem Jahr in Kiel, allerdings noch ohne Gäste. Die erste Reise mit Passagieren an Bord startet am 15. April 2023 im Hafen von Palermo auf Sizilien. Das Schiff bietet Platz für 192 Passagiere und 140 Crewmitglieder. Was für eine Wohltat gegenüber den schwimmenden Plattenbauten mit 5.000 und mehr Passagieren. Also auf der SH Diana würde ich ja sofort mitfahren, Lottogewinn vorausgesetzt.


Hier ein kleiner Auszug aus der Kabinenbeschreibung: „Die 96 Kabinen der SH Diana, darunter 11 Suiten, sind alle mit Panoramablick auf das Meer, einem Kamin mit Flammeneffekt, Originalkunstwerken, Sofas, hochwertigen Matratzen, En-suite Badezimmern mit verglasten Regenduschen sowie Handtüchern, Bademänteln und Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle ausgestattet.


Ein Kissenmenü bietet individuellen Kopf- und Nackenkomfort während der Nachtruhe, während ein großer Flachbildfernseher, eine Espressomaschine mit Illy-Premium-Kaffee, eine Teezubereitungsanlage mit feinstem Kusmi-Tee und eine Minibar mit Erfrischungsgetränken die Entspannung zu jeder Zeit fördern. Das Essen im Zimmer ist natürlich jederzeit möglich“.


Also ich denke mal, auf dem Schiff kann man es sehr gut aushalten, wer redet da schon über Preise im 5-stelligen Bereich für eine Kreuzfahrt.


Am Donnerstagabend gab es in der Aula der Grundschule noch eine Einwohnerversammlung die Bürgervorsteher Michael Meggle geleitet hat. Thema waren die Ergebnisse der Bürger- und Gästebefragungen aus dem Jahre 2022 die von Berit Weiß, Projektleiterin am NIT Institut in Kiel vorgestellt wurden. Da ist ein gewaltiges Zahlenwerk entstanden als Grundlage für die weitere Vorgehensweise der Gemeindevertretung. Dazu dann am Dienstag mehr, Dienstag deshalb, weil ich am Ostermontag dem Computer und mir auch mal einen Feiertag gönnen möchte.


Ansonsten bleibt mir jetzt nur noch, all meinen Leserinnen und Lesern ein paar schöne und erholsame Ostertage zu wünschen. Möge Petrus uns gnädig sein, immerhin sind an der Küste bis zu 15 Grad angesagt, das klingt fast nach Frühstück auf dem Balkon.


Wir lesen uns dann also Dienstagabend wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss


Euer Ostsee-Peter

Dienstag, 11. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


ich hoffe, meine lieben Leserinnen und Leser haben die Osterfeiertage gut verbracht. Nun kann sich Osterhase also erstmal wieder zur Ruhe setzen und zuschauen, wie bald schon wieder die ersten Schoko-Weihnachtsmänner in den Regalen landen.


Das Wetter war gut über die Feiertage in Laboe, auch unsere Anlage „Fördeblick“ war sehr gut belegt und entsprechend voll war es durch die Urlauber und Tagesgäste. Viele Einheimischen meiden ja tagsüber das Gedränge, machen ihre Spaziergänge dann frühmorgens (das habe ich noch nie geschafft!) oder gegen Abend wenn die Menschen zum Essen sind, dann trifft man sich irgendwo zum "schnacken".


Das Thema Tourismus ist ja ein sehr wichtiges Thema, davon lebt Laboe und die meisten seiner Gewerbetreibenden, ich habe allerdings leider den Eindruck, dass sich diese Tatsache bei vielen Gemeindevertretern noch nicht herumgesprochen hat, sondern Tourismus und die damit einhergehenden Veranstaltungen ja immer nur Geld kosten.


Um zu diesem Punkt endlich einmal belastbares Zahlenmaterial zu haben, wurden im letzten Jahr im Auftrage der Gemeinde zwei Befragungen durch das Kieler Tourismus-Institut NIT in Auftrag gegeben. Das Institut NIT gibt es schon seit 30 Jahren und ist die Abkürzung für „New Insights for Tourism“, also eine Organisation die für die einzelnen Tourismusorte in Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern zuständig ist um an Daten, Fakten und verlässliche Erkenntnisse zu gelangen damit gemeinsam mit den Tourismusorten Strategien und neue Konzeptionen entwickelt werden können.


Ging es in früheren Jahren in den Tourismusorten immer um die Frage, wie bekomme ich mehr Urlauber und Tagestouristen in meinen Ort, wie erhöhe ich den pro Kopf Umsatz pro Besucher, so hat sich das mittlerweile geändert, denn der Fokus liegt mittlerweile bei den Themen Nachhaltigkeit, Gemeinwohl, Umweltschutz, Mobilität vor Ort ohne Auto, aber auch die sozialen Aspekte der Einwohner werden jetzt wesentlich stärker berücksichtigt als früher.


Am letzten Donnerstag stellte nun Berit Weiß vom NIT die Ergebnisse der beiden Befragungen im Rahmen einer Einwohnerversammlung in der Aula der Grundschule vor. Einmal wurden im Zeitraum vom April bis Juni 2022 die Einwohner befragt um Erkenntnisse zu erlangen, welchen Einfluss z.B. der Tourismus auf das Leben in Laboe hat. Wie steht die einheimische Bevölkerung überhaupt zum Tourismus? Welche Wünsche haben die Einwohner, was finden sie gut, was stört sie und was muss vordringlich verbessert werden?


Hier ein paar interessante Fakten: Die durchschnittliche Wohndauer in Laboe beträgt 21 Jahre, 97% aller Einwohner leben gerne oder sehr gerne in Laboe. Wobei 70% der Befragten den Tourismus als sehr wichtig für den Ort beurteilten, aber rund 40% negative Effekte auf ihr persönliches Leben wahrnehmen und immerhin 47% der Meinung sind, es gäbe zu viele Touristen im Ort.


Im Rahmen der Verbesserungsvorschläge wurden am häufigsten die Sanierung der Promenade, ein Supermarkt im Unterdorf und der Neubau bzw. die Sanierung der Schwimmhalle am jetzigen Standort genannt. Dabei fühlen sich 81% aller Befragten weniger gut bis sehr schlecht über die touristischen Pläne seitens der Gemeinde informiert. Dazu erklärte Bürgermeister Heiko Voß, dass an diesem Wunsch der Bürger schon intensiv gearbeitet würde um die Kommunikation in Zukunft zu verbessern.


Die Gästebefragung mit persönlichen Interviews fanden vom 1. Juli bis 31. Oktober 2022 an den 3 Standorten im Hafen, auf der Promenade und auf der Strandstraße am Kiosk Birkenweg statt. Insgesamt wurden 703 Besucher interviewt, 30% waren Übernachtungsgäste, 70% Tagesgäste.


Wobei 19% der Übernachtungsgäste schon seit über 10 Jahren nach Laboe kommen. Was macht Laboe für die Gäste attraktiv? Auf diese Frage antworteten 74% mit dem Strand und dem Meer, der Rest lobte die maritime Atmosphäre im Ort.

Während im Sommer der Strand der Hauptanziehungspunkt ist bummeln 62% der Gäste in den übrigen Zeiten am liebsten auf der Promenade, 42% gehen gerne essen in den Restaurants und nur noch für 35% ist in der Nebensaison der Strand wichtig.


Eine weitere Zahl ist wichtig für Laboe, denn im Durchschnitt geben alle Gäste 56 € pro Tag in Laboe aus, bei den Übernachtungsgästen sind es 76 € plus Übernachtungskosten.

Aber auch die Gäste haben natürlich ganz konkrete Wünsche an die Gemeinde. Auf Platz 1 aller Wünsche steht, dass die Meerwasserschwimmhalle wieder öffnen soll. Auf Platz 2 wird ein besseres Supermarktangebot gefordert und auf Platz 3 der Wunschliste der Gäste steht die Modernisierung des Ortsbildes.


Das also mal ein ganz kleiner Überblick über die Ergebnisse der beiden Befragungen in Laboe vom letzten Jahr. Insgesamt sind tausende von Daten angefallen die vom NIT ausgewertet und komprimiert wurden. Die Gemeindevertretung hat nun umfangreiches Zahlenmaterial zur Verfügung nach dem sie handeln kann und das hoffentlich auch tut.


Die Wünsche der Einheimischen und Gäste sind klar definiert und oft in vielen Punkten deckungsgleich. Zu hoffen ist, dass es nach den Kommunalwahlen im Mai einen Ruck in der Gemeindevertretung gibt und Laboe nun auch endlich einmal die Dinge anpackt die seit Jahrzehnten liegengeblieben sind. Für einen liebenswerteren und schöneren Ort und für mehr Lebensfreude bei den Einheimischen und seinen Gästen. Und diese Kommunalwahlen im Mai in Laboe sind in diesem Jahr schon etwas ganz Besonderes, da herrscht jetzt schon sehr viel Unruhe in der bestehenden Gemeindevertretung, sind doch gleich zwei neue Wählerinitiativen am Start die um Wählerstimmen kämpfen.


Eine Initiative ist wahrscheinlich ziemlich chancenlos, die andere könnte aber die bestehenden Verhältnisse ganz schön aufmischen, denn die meisten Bürger in Laboe sind sehr unzufrieden und frustriert über den jahrelangen Stillstand und Rückschritt in Laboe. Sie sehnen sich ganz dringend nach Veränderung wie ich täglich immer wieder in vielen Gesprächen mit den Einheimischen höre. Also nicht immer nur ein teures Gutachten nach dem anderen erstellen, sondern endlich auch mal was machen! In den Nachbarorten klappt das ganz hervorragend, nur in Laboe herrscht Stillstand und unser schöner Ort kommt immer weiter herunter weil immer nur geredet statt gehandelt wird.


Ich werde im Laufe der nächsten Zeit einmal etwas ausführlicher darüber berichten, auf jeden Fall wird es spannend im Mai, das steht jetzt schon fest. Denn nicht nur für uns Einheimische, auch für unsere Urlauber ist es ja interessant zu erfahren, ob es irgendwann einmal vorwärts geht in Laboe.


Nach den vielen Zahlen zum Tourismus noch ein Hinweis aus dem kulturellen Bereich in Laboe.


Am 15. April um 18:00 Uhr startet im Atelier 1 in der Reventloustraße 1 die Vernissage zu einer neuen Ausstellung mit dem Titel „HORIZONTE“. Die Künstlerin und Illustratorin Elisabeth Holzhausen zeigt dabei ihre farbintensive und impressionistisch anmutende Acrylmalereien, die in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit Farben und Formen die Vielfalt der Natur zeigen. Die Bilder leben von den Stimmungen die sie durch die gezielte Kombination von Farben, Licht, Schatten, Tiefe und Textur in ihren Bildern erzeugt.


Elisabeth Holzhausen hat gemeinsam mit der im Atelier 1 ausstellenden Künstlerin Astrid Krömer und weiteren Kunstschaffenden den Verein Kunst Bunt gegründet.


Bis zum 15.04.2023 kann man zudem noch die Werke des syrischen Künstlers Omar Mohamid anschauen. Themen des Syrienkrieges, Menschen mit „Masken“ aber auch zauberhaft gemalte Tiere zeichnen seine Handschrift.


So, das war es für den Dienstag mit Dauerregen, aber das darf es jetzt auch, denn dafür war ja das Wetter über die Feiertage toll. Wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss


Euer Ostsee-Peter


PS.: Oster-Montag war ich mit einer Bekannten auch einmal in dem neuen Laden „Schampagner“. Da gibt es ja wirklich ganz viele unterschiedliche, originelle und schöne Sachen aus allen Bereichen, ein wahres Paradies für die Damenwelt. Und sogar ICH habe dort etwas gefunden, nämlich die ersten Wanderstiefel für Jolina Dittmer, die Ende Juli das Licht der Welt erblicken soll. Musste ich einfach sofort kaufen…..

Freitag, 14. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


das Wochenende steht in den Startlöchern, das Wetter wird mit wechselhaft vorhergesagt, das würde ich auch machen wenn ich Meteorologe wäre, dann kann man auch nichts falsch vorhersagen. Aber am gestrigen Donnerstag war es auch schon so, erst strahlender Sonnenschein, dann plötzlich ein gewaltiger Regenschauer, aber belohnt wurden wir dann mit einem wunderschönen Regenbogen wie wir ihn heute als Bild des Tages sehen.


Aufgenommen habe ich den Regenbogen nach meinem Dienst im Rathausarchiv am Probsteier Platz. Und das ist eine schöne Überleitung, denn da es im Moment ja noch sehr ruhig ist habe ich mir gedacht, wir werfen mal wieder einen kleinen Blick zurück auf den Probsteier Platz und seine Veränderungen. Aber als ich dann dabei war die Fotos herauszusuchen ist mir aufgefallen, was für eine turbulente Zeit dass doch Anfang der 70-er Jahre in Laboe gewesen ist.


Während mittlerweile gefühlt seit 10 Jahren Stillstand und Rückschritt in Laboe herrscht, tobte damals das Leben in Laboe. Und um das wieder in Erinnerung zu bringen sind es dann doch ein paar Fotos mehr geworden als geplant, aber es macht einfach auch unheimlich Spaß, wenn man erste einmal anfängt mit dem Bilder anschauen.


Starten wir mal 1971, denn da feierte die Appartementanlage an der Börn Richtfest. Im November 1971 wurde dann die neue Südmole eingeweiht. Die im Jahre 1970 fertiggestellte Meerwasserschwimmhalle macht 1971 schon einen Verlust von 157.193 DM, 1979 waren es bereits 470.000 DM mit steigender Tendenz.


Richtig turbulent wurde es dann 1972. Denn da wurde am Probsteierplatz der Neubau des Gesundheitszentrums errichtet. Was für ein gewaltiges Bauvorhaben mitten im Zentrum von Laboe. Und das im Jahr der Olympiade. Denn da war auch in Laboe jede Menge los wie wir sehen. Neben dem ehemaligen Kornspeicher wo sich heute die Fischküche und die Räume für die Chorproben befinden stand ein großes Festzelt.


1972 hat auch der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, Laboe besucht. Dieses Amt hatte er von 1949 bis 1959 inne. Den genauen Grund für seinen Besuch weiß man nicht, man kann aber vermuten, dass er auch den Seenotkreuzer der DGzRS „Theodor Heuss“ einen Besuch abgestattet hat. Dieser Seenotkreuzer war von 1963 bis 1985 in Laboe stationiert. Nachtrag 17.04.2023: Der Besuch von Theodor Heuss war nicht 1972 sondern bereits am 20.6.1954 in Laboe. Theodor Heuss ist am 12. Dezember 1963 im Alter von 79 Jahren verstorben. Die Jahreszahl 1972 ist auf den verschiednen Fotos von ihm im Rathaus-Archives angegeben, das werden wir entsprechend berichtigen.


1972 wurde dann nach einem gescheiterten Versuch im zweiten Anlauf auch das U-Boot U 995 an den Strand von Laboe gestellt nachdem die Baggerrinne noch einmal verbreitet worden war.


Aber nicht nur das. 1972 war auch der Neubau der Anker-Gottes-Kirche fertig gestellt worden. Am Palmsonntag übergab Bischof Dr. F. Hübner vor rund 400 Besuchern den Kirchenschlüssel an Pastor Hoppe. Auch der neue Kindergarten am Katzbek wurde 1972 eingeweiht, heute ist dort das Lachmöwen-Theater zu Hause. Und auch der Kurpark wurde nach einem Umbau 1972 wieder feierlich eröffnet. Der TVL veranstaltete ein großes Sportfest 1972 auf dem Stoschplatz, gerade gestern habe ich noch mit Jenner Arp vor dem Rathaus gesprochen, heute kann ich dann gleich noch ein Bild von ihm zeigen wie er 1972 ausgesehen hat.


Das alles ist in nur 2 Jahren in Laboe geschehen und deshalb noch einmal meine Frage die mir schon eingangs durch den Kopf gegangen ist. Und was ist heute? Was ist in den letzten Jahren in Laboe passiert außer teure Gutachten zu erstellen die dann in irgendwelchen Schubladen verschwinden ohne das sich etwas ändert? Ich denke mal, jeder Einwohner und Besucher kennt die Antwort, man braucht sich beim Spaziergang durch Laboe nur einmal umzuschauen wie heruntergewirtschaftet Laboe in den letzten Jahren wurde. Hoffen wir, dass die Kommunalwahl im Mai endlich einmal etwas daran ändert und nicht nur frischer Wind, sondern endlich mal ein Orkan durch die Gemeindevertretung fegt.


Aber zurück zu den Bildern. Damit das Nostalgie-Feeling perfekt ist gibt es dann aber noch ein paar Fotos aus späteren Jahren. 1973 war das Erholungszentrum dann fertig, es gibt sogar noch einen Flyer davon, leider nur in schlechter Qualität. Dort wo heute die Bäckerei Günther ist, waren damals die Räume der Westbank. Und 1973, dort wo dann 1991 Kloppenburg und heute Rossmann ist, befand sich ein schöner großer Laden von Coop.


So, dass einmal ein kleiner nostalgischer Blick zurück, ich hoffe, ich konnte meinen Leserinnen und Lesern einmal eine kleine Freude damit bereiten. Klar, früher hatten wir auch einen Kaiser - aber auch über 30 Einkaufsläden und Kolonialwarenläden in Laboe und zwar im Prinzip an jeder Ecke. Klar ist aber auch dass nicht alles toll war früher. Aber so ein bisschen Aufbruchstimmung wie Anfang der 70-er Jahre würde ich mir heute schon wünschen für Laboe.


Aber nun wünsche ich erstmal ein schönes Wochenende, wir lesen uns dann am Montag zur gewohnten Zeit gegen 20 Uhr wieder.


Bis dahin sage ich wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Montag, 17. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


ich hoffe, meine Leserinnen und Leser hatten ein schönes Wochenende, hier bei uns in Laboe war das Wetter durchwachsen aber auch mit sonnigen Abschnitten.


Zunächst einmal noch etwas zu den News vom Freitag. Da liege ich Samstagabend ganz entspannt auf dem Sofa, Buch in der einen Hand, Handy in der anderen Hand und chatte so kreuz und quer durch Deutschland mit Familie, Geburtstagskind Jannis, der junge Mann ist auch schon 15 geworden und einer Bekannten aus Bayern wegen dem Sommerurlaub im August in Laboe.


Plötzlich taucht die Meldung über einen Gästebucheintrag auf, Peter P. nahm Bezug auf die Freitag-News und meinte dann, Theodor Heuss können nicht wie von mir angegeben 1972 in Laboe gewesen sein, da er schon 1963 verstorben ist. Vielleicht wäre das eine Fotomontage.


Ups…. Was nun? Also erstmal gegoogelt und siehe da, stimmt, Theodor Heuss ist am 12. Dezember 1963 im Alter von 79 Jahren in Stuttgart an den Folgen einer Beinamputation gestorben. Also wahrscheinlich ein Tippfehler von mir obwohl ich mir ziemlich sicher war, das Datum so von dem Bild aus dem Rathaus-Archiv übernommen zu haben.


Da mir das ja nun keine Ruhe gelassen hat also hoch vom Sofa und aus dem Schrank die Festplatte mit den Archivbildern wieder rausgesucht die ich Freitag da nach den Arbeiten an der Homepage wieder verstaut hatte. Festplatte angestöpselt und siehe da, es gab ja noch einige Fotos mehr von Theodor Heuss beim Besuch in Laboe, die aber alle im GRAL (Gemeinde-Rathaus-Archiv-Laboe) mit 1972 gekennzeichnet waren.


Dann habe ich als nächstes geschaut wann der Seenotkreuzer „Theodor Heuss“ in Laboe stationiert wurde, das war am 21. Juni 1963. Theoretisch hätte Theodor Heuss also zu dem Zeitpunkt in Laboe sein können, aber auch das wäre ja nun sehr unwahrscheinlich. Und 1963 ist eben auch nicht 1972. Bundespräsident war Theodor Heuss übrigens von 1949 bis 1959.


Aber nun kommt meine Bekannte aus Bayern ins Spiel, denn die hatte das ja mitbekommen mit dem falschen Datum und ebenfalls angefangen zu recherchieren. Und da kam dann plötzlich die fröhliche Nachricht, Theodor Heuss war am 20. Juni 1954 in Laboe und hat am Ehrenmal einen Rosenkranz niedergelegt. Und das sogar unangemeldet, zum Glück hatte man ihn dann aber doch noch rechtzeitig erkannt. Also das wäre ja nun einfach gewesen.

Auf meine verblüffte Frage, wo sie das denn so schnell gefunden hätte meinte sie nur, das steht doch auf der Homepage des DMB, Arbeitsblatt 4 über das Marine-Ehrenmal.


Tja, nun wissen wir das also auch. Mein Dank an die bayrische Ehrenmal- und Heuss Expertin. Wäre ich die BILD-Zeitung hätte ich jetzt eine tolle Überschrift gehabt mit dem Titel: „Ein Toter besucht Laboe“. Ich werde das nun aber erstmal diese Woche im Rathaus-Archiv ändern und mal versuchen herauszufinden, warum da das falsche Datum verwendet wurde. Und damit auch noch einmal ein Dankeschön an Peter P. der mich darauf aufmerksam gemacht hat.


Vom Ehrenmal zurück an den Strand, denn da hat Joachim Rüder in einem 3-Tages-Einsatz wieder die über 500 Strandkörbe vom Winterlager an den Strand gefahren. Beim Auf- und Abladen ist immer reichlich Manpower gefragt, Chris Bickenbach sorgt dann hier am Strand dafür, dass auch jeder Strandkorb genau erfasst wird wo er steht. Denn sonst würde es ja ein gewaltiges Chaos bei der Vermietung geben wenn niemand so richtig wüsste wo welcher Strandkorb eigentlich steht.


Der Sommer kann also kommen, wenn dann erstmal wieder der Turm der Rettungswacht auf dem Gestell steht das jetzt noch so einsam am Strand steht wäre es fast soweit, wenn dann auch die Wassertemperaturen noch etwas ansteigen. Die betragen im Moment um die 6-7 Grad in der Kieler Förde.


Sehr schön fängt im Kurpark nun Uwe Steffen´s Magnolia Denudata an zu blühen, das ist immer ein sehr schöner Anblick in der Nähe des Teiches. Seit Ostern hat auch der Strandkiosk 31 gegenüber dem Ehrenmal wieder geöffnet, für Speis und Trank ist dort sowie an Steffis Haltestelle am Ehrenmalparkplatz also wieder gesorgt.


Das war´s es für den Start in die neue Woche. Am Freitag werde ich dann über eine neue Ausstellung im Freya-Frahm-Haus berichten und dort gibt es dann auch am Dienstag, den 25. April 2023 einen interessanten Vortrag der Initiative Klimaschutz Laboe zum Thema „Klimafreundlicher Naturgarten“.


Wir lesen uns also am Freitag wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss


Euer Ostsee-Peter

Freitag, 21. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


das schöne Wetter der letzten Tage hält auch heute noch an, geht doch nichts über den Frühling. Die ersten „Bewohner“ finden sich in den Strandkörben ein, die Temperaturen sind im unteren zweistelligen Bereich aber immerhin schon zweistellig. Bei frischem Wind ist eine Jacke zwar noch angesagt, die Wassertemperaturen im Bereich der Innenförde betragen immerhin schon 8,7 Grad laut Geomar in Kiel, die Kieler Förde ist also Eisfrei!


Und nach dieser wissenschaftlich präzisen Aussage schauen wir mal, welche Veranstaltungen uns die nächsten Tage in Laboe erwarten.


Am heutigen Freitag, den 21.4.23 startet um 18:00 Uhr die Vernissage im Freya-Frahm-Haus zu der Ausstellung „Gesichter der Natur“ von Christin Karbaum. Sie Absolventin der Kunsthochschule für Gestaltung Basel und der Hochschule der Künste Berlin, lebt und arbeitet in Westensee.


Sie war im Jahre 2020 schon einmal zu Gast im Freya-Frahm-Haus, auch diesmal wird sie wieder einen Querschnitt aus ihren Holzschnitt-Arbeiten zeigen. Die Künstlerin beschreibt ihre Arbeiten so: „Es gibt für mich kaum eine sinnlichere Begegnung mit der Natur, als in mich zu gehen und das Gesehene in Bilder umzuwandeln. Dieser Prozess gibt mir die Ideen für meine Holzschnitte“.

Geöffnet ist die Ausstellung von Samstag, den 22. April bis Sonntag, den 7. Mai 2023. Öffnungszeiten: Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertag 11-18 Uhr, der Eintritt ist frei.


Bleiben wir gleich beim Thema Natur und im Freya-Frahm-Haus, denn am kommenden Dienstag geht es um 19:00 Uhr im FFH um die Auftaktveranstaltung zum Thema „Klimafreundlicher Naturgarten in Laboe“.


Die Arbeitsgruppe Mehrgrün der Initiative Klimaschutz Laboe sieht im biologischen Klimaschutz Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung und setzt dabei auch auf die Initiative von Gartenbesitzer*innen. In Deutschland gibt es 17 Mio. Gärten mit einer Gesamtfläche von 6800 km2, was in etwa der Größe aller Naturschutzgebiete entspricht.

Entgegen dem Trend zu leblosen und klimafeindlichen Schottergärten gibt es erfreulicherweise in Laboe noch viele Naturgärten!

Die Initiative Klimaschutz Laboe möchte positive Beispiele belohnen und sucht Laboes klimafreundlichsten Naturgarten. Geplant ist eine Einführung in das Thema Klimafreundlicher Naturgarten als offene Gesprächsrunde mit Frau Dipl. Biol. Anke Dorl.

Wegen der begrenzten Platzkapazität ist eine Anmeldung unter info@klimaschutz-laboe.de oder 0172 9597055 sinnvoll. Wer etwas mehr über die Initiative „Klimaschutz Laboe“ ihre Ziele und ihre einzelnen Arbeitsgruppen erfahren möchte drückt einmal HIER


So, das war es für diese Woche aus Laboe. Nächste Woche ist auch schon der April wieder Geschichte, also die Zeit rast ja nur noch so dahin finde ich.


Wir lesen uns dann am Montag wieder. Ich wünsche ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende und sage wie immer Tschüss


Euer Ostsee-Peter


Montag, 24. April 2023 

 

 

Moin Moin aus Laboe,

 

es war wieder ein tolles Wetter am Wochenende in Laboe, am Samstag konnte man fast schon von einer Affenhitze sprechen, zumindest für uns Norddeutsche hier. Und bei diesem tollen Wetter hieß es dann am Samstagabend „Angrillen“ beim Verein Ole Schippn im Hafen.

 

Nach der Jahreshauptversammlung war es in diesem Jahr die zweite Veranstaltung in Präsenz, wie der 1. Vorsitzende des Vereins Jens Zywitza in seiner kleinen Ansprache betonte. Nun ja, ein Grillabend online macht nicht wirklich satt und einen echt Laboer Emmes Katun alleine trinken macht auch nicht so viel Spaß. Rund 50 Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt um einen wunderschönen Abend am Hafen zu verbringen.

 

Jens Zywitza warf noch einmal einen kleinen Blick zurück, so waren z.B. von den 170 Mitgliedern rund 40 Mitglieder zur JHV erschienen. Das Leuchtturmprojekt des Vereins sind natürlich die jährlichen Abschlussfahrten für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule in Laboe. Diese Fahrten finden wieder im Mai statt und diesmal dann auch zur großen Freude der Kinder wieder mit je 2 Übernachtungen in fremden Häfen.

 

An dieser Stelle bedankte sich der 1. Vorsitzende noch einmal ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, Firmen und Institutionen, die diese für die Kinder unvergesslichen Fahrten finanziell unterstützen. Zum Schluss gab es dann noch einen Geburtstag zu feiern, Mitglied Hannes vom Shantychor wurde 86 Jahre alt, Viktor schnappte sich sofort sein Akkordeon und da auch viele Mitglieder des Shantychores anwesend war wurde natürlich sofort ein Ständchen gesungen.

 

Hans an seiner mobilen Poffertjes-Backstube war immer kräftig umlagert und auch vom Grill umwehten bald leckere Düfte das Vereinsheim. Nach dem Essen wurde natürlich fleißig gesungen und so blieben auch immer wieder Menschen stehen um das fröhliche Treiben vor dem Vereinsheim zu verfolgen. Tja, und wenn erstmal angegrillt ist, dann muss der Frühling ja nun kommen!

 

Denn der leckere Geruch von echtem Fleisch und echter Wurst,

der macht natürlich auch viel Durst.

 

Darum gab es für die Träger der Getränkekisten viel zu tun

so gab es Wasser, Brause, Bier und natürlich Emmes Katun

 

Chemie-veganes Fleisch hatte zum Glück nichts auf dem Grill zu suchen,

dafür gab´s dann ja leckere Salate, Brot, Poffertjes und Butterkuchen.

 

Es war wieder ein ganz toller Abend beim Verein OSL, es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn das „normale“ Leben wieder zurückgekehrt ist, wenn man fröhlich feiern kann und das nicht nur mit 3 Personen aus 5 Haushalten die maximal 4 Straßen entfernt wohnen dürfen und miteinander verwandt sein müssen oder es in der Nacht noch werden wollen oder wie das vor nicht allzulanger Zeit noch war….

 

Wo wir gerade beim Feiern sind. Am kommenden Samstag, den 29. April wird im Rosengarten wieder ordentlich gefeiert denn dort findet wieder von 14 - 17 Uhr das schöne „Familienfest“ statt. Und das passt insofern sehr gut, weil meine Tochter Jenny mit ihren 2,5 Kindern Jannina, Jonathan und Jolina in Laboe ist. Jolina ist ja noch nicht ganz fertig und befindet sich noch in der Produktion, sie wird Ende Juli das Licht der Welt erblicken. Deshalb also die 0,5 nach der 2 bei den Kindern. Mein Enkel Jannis kommt dann Mitte Mai, ich bekomme ja mittlerweile gar nicht mehr alle Kinder und Enkelkinder auf einmal unter hier in meinem Appartement.

 

Dieser 29. April ist für mich übrigens ein etwas anderer Tag als normal, da fällt dann auf dem Familienfest garantiert auch eine Tüte Popcorn für mich ab. Für die Kinder und Jugendlichen wird die Firma Spielmacher Event aus Laboe wieder das Bungee-Trampolin aufbauen, vielleicht gibt’s auch wieder den Hochseilgarten für Kids, eine Hüpfburg usw. Heute schon mal 2 Fotos vom letzten Jahr zur Einstimmung. Veranstaltet wird das Familienfest wie jedes Jahr von der SPD-Ortsgruppe Laboe.

 

Auch wenn gerade Wahlkampf in Schleswig-Holstein ist, das Familienfest wurde auch schon im letzten Jahr im April von der SPD-Ortsgruppe Laboe ausgerichtet und den Kindern ist es egal wer so etwas veranstaltet, die wollen toben und Spaß haben. Das ist immer eine sehr schöne Veranstaltung, Wahlkampf hin- oder her, hier wird wenigstens einmal etwas für Familien auf die Beine gestellt und nicht nur geredet was man alles tun könnte! Machen heißt die Devise, daher ein großes Dankeschön an die Ortsgruppe der SPD Laboe.

 

Dann fand am heutigen Montag ein weiteres schönes Ereignis in Laboe statt, denn es gibt nach 2 Jahren Pause wieder einen Maibaum in Laboe. Einerseits war Corona schuld, aber viel schwerwiegender war, dass der alte Maibaum mittlerweile morsch war. Man hatte ihn schon zwei Jahre lang immer ein Stück gekürzt, aber nun ging das nicht mehr und es musste ein neuer Maibaum her.

 

Und das ist, so der 1. Vorsitzende des Handwerker- und Gewerbevereins Laboe, Jens Kavacs, der längste und dickste Maibaum in der ganzen Probstei. 15 Meter lang ist das Prachtstück. Insgesamt stecken rund 400 Arbeitsstunden in dem neuen Maibaum, selbst wenn man nur den Mindestlohn rechnen würde ergibt das eine sehr hohe Summe. Aber nicht nur der Maibaum als solches ist neu, sondern auch die beiden Kränze. Insgesamt 1.200 Bänder in den Farben von Schleswig-Holstein, also Blau. Weiß, Rot wurden an beiden Kränzen verarbeitet, so Hans-Jörg Baudach.

 

Die Tischlerarbeiten wurden von der Firma Sindt und die Malerarbeiten von der Firma Holtfreter & Bock, weitere Arbeiten von der Firma Baudach ausgeführt, alle aus Laboe. Alle Firmen sind Mitglied im HGV und so klappt die Zusammenarbeit immer ganz ausgezeichnet.

 

Es ist übrigens der 4. Maibaum der im Laufe der Jahre aufgestellt wurde, so Andreas Sindt, denn bei guter Pflege halten die dann schon ein paar Jahre. Die Zunftschilder werden aber erst im nächsten Jahr montiert, dazu muss der neue Maibaum noch genau vermessen werden, das war jetzt etwas knapp mit der Zeit in diesem Jahr.

 

Nachdem der Maibaum dann gegen 19 Uhr ausgerichtet und verkeilt war dankte Bürgermeister Heiko Voß noch einmal ganz herzlich dem HGV und seinen Mitgliedsfirmen, dass diese schöne Tradition in diesem Jahr in Laboe nach 2 Jahren Pause wieder Einzug in Laboe gehalten hat.

 

Laboe hat also wieder einen Maibaum auf den wir stolz sein können zumal, wenn er der längste und dickste Maibaum aus der Probstei ist. Ich übernehme diese Aussage einfach mal so, sollte es eine Gemeinde geben die einen längeren hat soll sie sich melden. Also Maibaum.

 

So das war es für den Montag. Später als üblich aber das Aufstellen des Maibaumes wollte ich unbedingt noch ganz frisch und aktuell mit in meine News einfügen.

 

Wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

Freitag, 28. April 2023


Moin Moin aus Laboe,


bin ich froh, dass diese hektische Woche sich nun langsam dem Ende zuneigt. Kleiner Rückblick: Montagabend Maibaum aufstellen, Dienstagabend Vortrag über klimafreundliche Gärten im Freya-Frahm-Haus, Mittwochabend Sitzung des Gemeinderates zum Thema Ortskernentwicklungskonzept. Nach dem Dienst im Archiv am Donnerstag Vorbereitungen für das Wochenende, meine Tochter mit Jannina und Jonathan im Schlepptau und meine Freunde Doris und Markus reisen nach Laboe an. Puuhh, bin ich froh, wenn ich erstmal in Rente bin, dann mache ich aber nichts mehr!!!


Berichten möchte ich heute einmal von dem Dienstagabend im Freya-Frahm-Haus, es ging um das Thema, wie man heutzutage einen klimafreundlichen Naturgarten gestalten kann. Volkmar Heller von der Initiative Klimaschutz Laboe begrüßte die zahlreich erschienen interessierten Gäste. Dazu zunächst einmal etwas zu der im letzten Jahr gegründeten Initiative Klimaschutz Laboe, kurz IKL.


Umwelt, Klima, globale Erderwärmung, Ausstoß von Treibhausgasen, zerstörte Natur, das sind Begriffe die heute zwar einen breiten Raum in der Bevölkerung einnehmen, aber die Frage diese viele Menschen stellen lautet ja, was kann ich als einzelne Person beitragen um die nationalen und internationalen Klimaziele zu unterstützen. Geht das überhaupt als Einzelperson?


Ja, den Klimaschutz lebt vom Mitmachen und um das den Menschen auch in Laboe näherzubringen hat sich im letzten Jahr die „Initiative Klimaschutz Laboe“ gebildet. Parteipolitisch neutral ist ein Forum von Bürgern für Bürger entstanden um sich in zum Thema Klimaschutz auszutauschen und konkrete Vorschläge für den Ort Laboe zu erarbeiten.


Gegründet wurde die IKL von den beiden Biologen Dr. Joachim Ennen und der Dipl. Biologin Andrea Harrje. Mittlerweile gibt es verschiedene Arbeitsgruppen wie z.B. die Gruppe „Konsum und Ernährung“, die Gruppe „Energie nachhaltig und bezahlbar“, Fahrradmobilität“ heißt eine weitere Arbeitsgruppe und die Gruppe „Mehrgrün“ die sich u.a. mit der Gestaltung Klimafreundlicher Naturgärten beschäftigt.


Mit dem Garten das Klima retten, funktioniert das überhaupt und wenn ja, wie funktioniert das? Diese Frage wurde am 25. April 2024 von der Arbeitsgruppe „Mehrgrün“ im Rahmen einer offenen Gesprächsrunde mit Volkmar Heller und der Dipl. Biologin Anke Dorl erörtert.


Anke Dorl zeigte in ihrem Lichtbildvortrag zunächst einmal, wie es früher in Schleswig-Holstein ausgesehen hat, es gab nämlich sehr viele Wälder. Gut in Erinnerung sind vielen Menschen aber noch die sogenannten Bauergärten, wo Obst, Gemüse und Blumen gemeinsam angepflanzt wurden und so für eine große Artenvielfalt sorgten.


Heute sind die Gärten kleiner, sollen pflegeleicht sein und ästhetisch aussehen, also wird viel Fläche versiegelt, viel Rasen angesät der mit viel Chemie unkrautfrei gehalten wird, dass alles so Andrea Harrje, müssen wir aber in unserer Denkweise ändern, wenn wir erfolgreich Klima- Natur- und Artschutz betreiben wollen.


Insgesamt gibt es in Deutschland rund 17 Millionen Gärten mit einer Fläche von 6.800 qkm was in etwa der Größe aller Naturschutzgebiete entspricht.

Zum Glück gibt es in Laboe entgegen dem Trend zu leblosen und klimafeindlichen Schottergärten noch viele Naturgärten. Und deshalb sucht die Initiative Klimaschutz Laboe den Klimafreundlichsten Naturgarten im Ort. Welche Voraussetzung sollte so ein Naturgarten erfüllen?


Bäume sind z,B. ein wertvoller Bestandteil eines Gartens, da sie der Atmosphäre viel CO2 entziehen. In kleineren Gärten dienen Büsche und Hecken Lebensraum für Insekten und Vögel.


Auch Teiche sind wertvolle Lebensräume für Wasserinsekten, Fische und Amphibien. Wo für einen Teich kein Platz ist reichen aber auch schon Vogeltränken. Aber auch Nutzgärten für den Anbau von Obst und Gemüse sind klimafreundlich, sparen sie doch lange Transportwege und sind immer frisch. Verpönt sind in einem Naturgarten Pestizide und Herbizide. Das sind so die allgemeinen Vorgaben für einen Klimafreundlichen Naturgarten.


Mitmachen können alle Gartenbesitzer*innen aus Laboe. Dazu bitte bis zum 30. Juli einige Fotos des Gartens einsenden mit einer kurzen Beschreibung. Konnte im Garten schon etwas zugunsten des Klima-/Artenschutzes verbessert werden? Worauf sind sie stolz, was möchten sie noch ändern?


Eine unabhängige Jury aus Fachleuten wird die Gärten dann begutachten und die ersten drei Plätze prämieren. Die Anmeldung mit den Fotos bitte an info@klimaschutz-laboe.de senden.

Weitere Informationen zu diesem und die anderen Projekte in Laboe gibt es auf der Homepage: https://klimaschutz-laboe.de


Ergänzend zu dem Vortrag wird Frau Andrea Harrje am Samstag, den 29. April 2023 um 15:00 Uhr zu einem naturkundlichen Rundgang durch den Kurpark starten. Der Treffpunkt ist die Blockhütte der Freunde des Kurparks Laboe e.V. neben dem Lachmöwen-Theater. Es sollen positive Beispiele für den Erhalt der natürlichen Vielfalt von Flora und Fauna vorgestellt werden.


Wer am vergangenen Dienstag im Freya-Frahm-Haus nicht dabei sein konnte kann sich bei diesem Rundgang auch noch einmal wertvolle Tipps zu dem Wettbewerb „Klimafreundlicher Naturgarten 2023“ holen. Diese Veranstaltung ist ein Beitrag der Initiative Klimaschutz Laboe (IKL) in Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde des Kurparks. Ich wünsche schon einmal ganz viel Spaß bei diesem sicherlich sehr interessanten Rundgang durch unseren wunderschönen Kurpark.


Wie bereits schon am Montag angekündigt findet ebenfalls am Samstag, den 29. April im Rosengarten ein Familienfest statt, das wird alle Eltern mit Kindern erfreuen die sich dort einmal richtig austoben können. Ich werde mich am Sonntag mit meinen Enkelkindern austoben können, darauf freue ich mich schon sehr. Drücken wir einfach mal die Daumen, dass es einigermaßen trocken bleibt am Wochenende.


Hinweisen möchte ich noch auf dem Flohmarkt am 1. Mai auf dem Probsteier Platz. Montag ist ja ein Feiertag, da für mich jeden Tag ein Feiertag ist hatte ich das gar nicht so auf dem Zettel. Dieser Flohmarkt am Probsteier Platz und der Reventloustraße am 01. Mai hat schon eine sehr lange Tradition, meine ersten Fotos stammen aus dem Jahre 2012 und von diesem Flohmarkt am 01. Mai 2012 füge ich heute einmal ein Foto bei.


Wir lesen uns dann am Montag wieder - hoffentlich - falls ich nicht total erschöpft aber glücklich auf dem Sofa liege um Schlaf nachzuholen. Bis dahin wünsche ich ein schönes und erholsames langes Wochenende.


Liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter