August 2022



Verliebt in Laboe ...

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August 2022






Montag, 01. August 2022


Moin Moin aus Laboe,


willkommen im Urlaubsmonat August. Jetzt geht es noch einmal richtig rund, das wird der turbulenteste Monat im Jahr, nun haben auch Baden-Württemberg und Bayern Urlaub. Ich freue mich schon sehr, wenn in 14 Tagen meine Freunde aus Bayern nach Laboe kommen, das wird wieder luschtig im Fördeblick. Und in den vielen Jahren die wir uns nun schon kennen klappt das auch schon ganz hervorragend mit der Sprachverständigung, obwohl ja nicht alle Menschen in Deutschland so ein akzentfreies Hochdeutsch sprechen wie wir hier anne Küste.……


Das heutige Thema heißt „Tag der Seenotretter“ in Laboe, der wie immer am letzten Sonntag im Juli stattfand. Aber der fing in diesem Jahr etwas merkwürdig an. Statt wie angekündigt zum Start um Punkt 11:00 Uhr einen lauten Böllerschuss zu hören der die Häuser im Oberdorf erzittern lässt gab es nur einen leisen Puff und das dann auch noch 3 Minuten vor 11:00 Uhr! Also das geht ja nun gar nicht, da muss ich nun aber auch mal fröhlich auf höchstem Niveau meckern. 11:00 Uhr ist 11:00 Uhr und nicht 10:57 Uhr.


Denn schließlich sind jedes Jahr zum Jahreswechsel immer ganz viele Menschen am Hafen und wenn um Mitternacht das Typhon der BERLIN ertönt dann heißt es „Prost Neujahr!“ Nicht vorher und nicht nachher sondern Punkt 00:00 Uhr. Nun stelle man sich aber einmal vor, in Laboe wird das neue Jahr 3 Minuten zu früh begrüßt, das wäre ja ein weltweit einmaliger Skandal! Laboe wäre in aller Munde und würde Schlagzeilen ohne Ende machen, herrlich! BILD: „In Laboe gehen die Uhren anders!“ (stimmt). Kieler Nachrichten: „In Laboe dauert das neue Jahr 3 Minuten länger“ usw. Was ich damit sagen möchte ist – das mit der Uhr üben wir nochmal Herr Vormann.


Dann hatten sich die Menschen natürlich zur Eröffnung wie seit Jahren üblich neben dem Infozentrum der DGzRS versammelt um den Worten des neuen Vormanns der BERLIN Uwe Radloff zu lauschen.


Aber der hielt dann seine Begrüßungsrede zur Überraschung der Besucher an Bord des Seenotkreuzers BERLIN. Gut, kann man vielleicht mit Corona-Maßnahmen erklären aber dann wäre es natürlich nett gewesen, wenn die Besucher das auch vorher erfahren hätten, wo genau die Begrüßung stattfindet.


Nach diesen „Neuerungen“ ging es dann aber gewohnt und ganz normal und fröhlich los mit dem Tag der Seenotretter 2022. In diesem Jahr noch in etwas kleinerem Rahmen als man das gewohnt war, aber es war endlich wieder ein Tag der Seenotretter in Präsenz. Wie immer mit dabei der Modellbauverein IG Stör-Piraten aus Neumünster mit ihren Modellbau-LKW´s und natürlich Schiffen, die von den Kindern und Jugendlichen in einem großen Bassin gesteuert werden konnten. An diesem Stand gab es also eine Menge zu bestaunen für Groß und Klein denn auch die großen Modell-Lkws drehten ihre Runden im Hafenbereich.


Stände luden zum Bummeln ein, egal ob Maritimes Handwerk oder hochwertige Seglermode aus Gori´s Atelier. Hauptsächlich wie immer schöne maritime Motive, von Gori entworfen und das alles auf hochwertigen Textilien aufgebracht.


„Open Deck“ gab es ab 11.00 Uhr auf dem Seenotkreuzer Berlin, das bedeutete, das aus Corona-Schutzgründen nur das Deck des Seenotkreuzers mit einer FFP2 Maske betreten werden konnte und es dort auch einen Rundweg an Bord gab. Für Verpflegung war reichlich gesorgt, es gab Kaffee und Kuchen, Softeis und wem der Sinn nach etwas Deftigen stand der war beim Laboer Herrenkochklub aus Aulis Gulaschkanone genau richtig. Habe ich natürlich probiert, war wie stets sehr lecker oder wie wir hier im Norden zu sagen pflegen wenn wir ein Kompliment für ein schmackhaftes Essen machen: „War essbar“!


Auch für Getränke war natürlich gesorgt und bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Nachmittag viele Besucher ein.


Immer heiß umlagert war der Schiffssimulator im Informationszentrum der DGzRS, denn hier kann jeder einmal üben, einen Seenotkreuzer bei schwerer See zu steuern um havarierte Schiffe und Menschen zu retten. Auch die Filme über die Einsätze der Seenotretter auf See zogen immer wieder Zuschauer an.


Was aber wäre ein Tag der Seenotretter ohne Vorführungen im Hafenbecken. Auch wenn die Vorführung mit dem SAR-Hubschrauber leider ausfallen musste, weil alle Hubschrauber im Moment wegen fehlender Ersatzteile am Boden stehen bleiben müssen, gab es für die Zuschauer zwischendurch immer wieder spannende Rettungsaktionen zu sehen.


Für Stimmung und gute Laune sorgte dann noch das „Duo Havariegefahr“ mit Lapa und Loma, sie waren immer zu einem Spaß bereit und brachten die Besucher zum Lachen und Mitsingen. Also dieses „La Paloma“ geht einem ja immer durch Mark und Bein, Hans Albers wäre begeistert gewesen.


So klang dann der erste Live-Tag der Seenotretter nach 2 Jahren Coronapause aus. Auch wenn noch nicht der Vor-Coronastand in Bezug auf Vorführungen, Mitfahrten auf Rettungsbooten usw. erreicht wurde, es war sehr schön, die Seenotretter wieder einmal live zu erleben. Denn sie finanzieren sich ausschließlich nur über freiwillige Spenden und wo kann man sich besser über die Arbeit der Seenotretter informieren als bei solchen Veranstaltungen. Es war ein schöner Tag der sicherlich viele neue Eindrücke vermitteln konnte.


So, das war es für den ersten Tag im Monat August. Für mich fängt er allerdings mit einer Woche Zwangsurlaub an, der heutige Corona-Test fiel leider positiv aus. Die Beschwerden halten sich aber in Grenzen, eigentlich hätte ich heute schon wieder meinen kleinen Blumenkübel auf dem Balkon umgraben oder andere schwerste körperliche Arbeiten machen können, so fit fühle ich mich nach einer ausgiebigen Mittagspause, aber hilft ja nichts.


Alle Termine für diese Woche habe ich abgesagt, leider auch ein Treffen mit meiner Tochter Jenny am Dienstag im Kieler Hauptbahnhof, wir wollten dann zusammen mit den Kids von dort aus nach Eckernförde in die Bonbonkocherei. Haben wir nun um eine Woche verschoben.


Meine Verpflegung ist auch organisiert, zwei charmante, nette und reizende Damen aus Laboe haben sich freiwillig für die Fahrbereitschaft gemeldet um Lebensmittel heranzuschaffen bevor der Ostsee-Peter vom Fleisch fällt. Ein Topf mit frischer Hühnersuppe stand auch schon vor meiner Haustür, hilft auch gegen Corona habe ich mir sagen lassen, also da kann ich mich nun aber nicht beschweren und das sind dann immer die Momente wo ich denke, wie schön es doch ist in Laboe zu wohnen.


Von daher gibt es in dieser Woche also keine Außenaufnahmen aus Laboe, höchstens mal von ein paar Schiffen die vor meinem Balkon auftauchen. Am Mittwoch werde ich über die neue Ausstellung im Freya-Frahm-Haus berichten die am Freitag, den 05. August startet. Normalerweise spreche ich ja lieber persönlich mit den Künstlern und Künstlerinnen und verschaffe mir selber einen Überblick über die Ausstellung, geht diesmal aber nun nicht, aber ein Pressetext und ein paar Fotos liegen mir ja vor.


Ach und noch was, am 15. August wird ja das Fotoalbum von meinem Dänischen Provider One.com sang- und klanglos gelöscht, ich hatte es vor ein paar Wochen ja schon einmal erwähnt. Ich hatte das vor 7 Jahren extra so gestaltet, dass meine Leserinnen und Leser immer mal wieder in die Vergangenheit abtauchen können, was war denn z.B. im August 2018 eigentlich in Laboe los oder wie war der Dezember 2017? Es war also gleichzeitig auch eine recht genaue Orts-Chronik über Laboe.


Geht dann also alles nicht mehr, ist schon eine große Schweinerei was die sich da immer leisten, aber ich habe natürlich noch sämtliche Fotos hier, sie sind dann nur nicht mehr online. Durch meinen Zwangs-Urlaub habe ich ja nun diese Woche frei, mal sehen ob ich die Fotos noch irgendwie auf der normale Webseite integrieren kann. Aber 7 Jahre Fotos bedeutet natürlich auch gewaltiger Speicherplatz. Na schauen wir mal.


So, das war es dann aber auch für heute. Ich sage wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 03. August 2022


Moin Moin aus Laboe,


genauer gesagt aus der Quarantäne-Station im Oberdorf. Die anfangs etwas heftigeren Grippe-Merkmale sind abgeklungen, der etwas unleckere Husten- und Bronchialtee wurde wieder durch Kaffee ersetzt. Was noch nicht verschwunden ist würde ich mal als gewisse Antriebslosigkeit in Verbindung mit Müdigkeit bezeichnen. Aber auch das geht sicherlich die Tage vorüber.


Der erste Container mit Verpflegung für mich ist heute auch eingetroffen, naja, etwas weniger war es schon, aber zumindest werde ich nicht verhungern und verdursten während meiner Quarantäne.


Dann erhielt ich heute eine sehr nette Mail von Holger aus Laboe, er schrieb mir, wenn schon am Tag der Seenotretter kein SAR Hubschrauber nach Laboe kommen konnte, sein Seaking MK 41 im Maßstab 1:32 ist einsatzbereit und flugtauglich.


Rund 42 cm lang ist das Modell, das Besondere an dem Modell erkennt man erst beim genaueren Hinsehen. Es ist das Wappen am Heck vom ehemaligen Marinefliegergeschwader 5, kurz MFG 5 in Kiel Holtenau. Dieser wurde ja leider 2012 aufgelöst und aus Kostengründen nach Nordholz verlegt.


Der Original Hubschrauber mit der Kennung 89 + 71 wurde 1974 in Dienst gestellt, ist also jetzt stattliche 48 Jahre alt, ein ganz schönes Alter für ein Fluggerät. Der Hubschrauber hat eine Reichweite von 1.500 km, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 272 km/h bei einer Motorleistung von 3.400 PS. Der Rotordurchmesser beträgt 18,9 Meter.


Danke Holger für die Fotos und weiterhin viel Spaß mit Deinem Seaking MK 41.


Schön warm ist es auch in Laboe geworden, heute hatte ich 28 Grad im Schatten auf dem Balkon, ich nehme mal an, es ist gut voll am Strand. Und am Donnerstag legt Petrus noch eine Schüppe drauf, dann wird die 30 Grad-Marke sicherlich wieder geknackt.


Ankündigen möchte ich die neue Ausstellung im Freya-Frahm-Haus die am Freitag, den 5. August um 18:00 Uhr eröffnet wird. Der Titel lautet: „mehr meer und mehr“. Wie schon am Montag erwähnt, diesmal nicht durch eigene Begutachtung der Bilder und ein Gespräch mit der Künstlerin aus der Nähe von Buchholz, sondern ich gebe hier den mir vorliegenden Presstext einfach einmal wieder.


mehr meer und mehr / Ursula Wiese


- Werdegang: Studium für Grund- und Hauptschule, u.a. Fach Kunst -

während der Lehrertätigkeit stets Kunst unterrichtet - seit vielen

Jahren selbst künstlerisch tätig - Besuch einiger Volkshochschulkurse


- Vertiefen des Aquarellmalens bei der Hamburger Künstlerin Gisela

Maack - dann klassische Malausbildung im Kunsthaus Schenefeld bei

Marianne Elliott-Schmitz - weiterhin regelmäßiges Malen dort - auch

im eigenen Atelier oder bei verschiedenen Seminaren


- Titel der Ausstellung mehr meer... weist darauf hin, dass diese

Ausstellung im Freya-Frahm-Haus nicht die erste ist und ...und

mehr, dass außer maritimen Themen weitere Motive gezeigt werden


- Themen: starker Bezug zur Ostsee - in Kiel aufgewachsen -lebt seit

vielen Jahren in Rosengarten, südlich der Elbe, aber auch regelmäßig

am Schönberger Strand - Ausstellung zeigt überwiegend maritime

Themen, auch Landschaften, menschliche Darstellungen, Farbflächen,

Fahrräder u.a. - der Öffentlichkeit soll ein Einblick in die Vielfältigkeit

der Themenbereiche und Techniken ermöglicht werden


- Techniken Experimentierfreude wird durch unterschiedliche

Techniken und Darstellungsweisen klar - Malen mit Acrylfarben -

Auftrag der Farben mit Pinsel, Spachtel, oft mit Lappen oder mit den

Händen - gelegentlich wird Farbe bewusst von der Leinwand

abgewaschen, um darunterliegende Farbflächen durchblicken zu lassen


- meistens Verzicht auf detaillierte Wiedergage des Motivs – fast

immer Gestaltung aus der Vorstellung, ohne Vorlage, ohne vorherige

Planung, intuitiv


- Bildtitel: Bilder tragen keine Titel - sollen für sich selbst sprechen

und dem Betrachter Raum für eigene Interpretation geben


- zahlreiche Ausstellungen überwiegend im Lebensbereich der

Künstlerin im Landkreis Harburg, auch Hamburg, Schenefeld, aber nun

auch zum 3. Mal an der Ostsee.


Ausstellungsdauer: Sa, 6.08.22, bis So, 21.08.22

Vernissage 5. August 2022 18:00 Uhr

Öffnungszeiten: freitags und samstags 13 Uhr bis 18 Uhr

sonntags 11 Uhr bis 18 Uhr


Ursula Wiese hat im Februar 2018 schon einmal ihre Ausstellung „Über Wasser – Unter Wasser“ gezeigt, ich habe da gerade einmal nachgeschaut, von daher kenne ich sie auch persönlich denn sie wohnt ganz in der Nähe von Buchholz i.d.N. also meiner alten Heimat und so kommt man dann natürlich schnell ins Gespräch.


Ich wünsche toi, toi, toi und werde, sobald ich wieder den Genesenen-Status erreicht habe mir gerne einmal die neue Ausstellung anschauen.


So, dass für den Mittwoch. Als Titelbild habe ich heute die Fregatte F223 Nordrhein-Westfalen ausgewählt die gestern auf dem Weg nach Kiel war, passt ja gut zum Seaking Hubschrauber der Marine Ich wünsche weiterhin eine schöne und sonnige Woche, wir lesen uns am Freitag wieder, ich hoffe, dass ich dann vielleicht schon wieder frei draußen rumlaufen darf. Bis dahin sage ich wie immer Tschüss


Euer Ostsee-Peter

Freitag, 05. August 2022


Moin Moin aus Laboe,


so, nach einer Woche Quarantäne heute Morgen zu Hause wieder negativ getestet und damit mein erster Rundgang durch den Ort. Im Sprühregen. War aber insgesamt alles noch etwas anstrengend, ich muss es noch etwas langsam angehen lassen aber was will ich machen wenn ich gleich auf einen Feuerwehreinsatz im Hafen stoße?


Grund war ausgelaufenes Öl/Diesel und daher schwamm ein Ölteppich im Hafenbecken. Das war also keine Übung wie mir der stellvertr. Gruppenführer Nicolai Meller sofort erklärte. Der Verursacher konnte nicht ermittelt werden, aber der Ölfilm muss natürlich entfernt werden.


Weil der Ölfilm schnell erkannt wurde und sich noch im Bereich Holzlagerkai befand und sich nicht weiter ausbreitete brauchte noch keine Ölsperre gelegt zu werden. Der Ölfilm selber, so Christian Hilbert von der Freiwilligen Feuerwehr Laboe, wurde dann mit Ölbinde-Vliestüchern aufgesogen. Um die Tücher auszulegen bzw. wieder einzusammeln waren auch das Tochterboot Steppke und Hafenmeister Ole Kähler mit seinem Schlauchboot im Einsatz. Wobei Ole Kähler ja gleich doppelt im Einsatz war, einmal als Hafenmeister der Gemeinde Laboe und einmal als Maschinist der Feuerwehr Laboe, er hatte sich also gleich zwei Tassen Kaffee verdient.


Trotzdem besteht natürlich immer noch die Gefahr, dass sich Reste des Diesels bzw. Öls auf dem Grund absetzen, deshalb wurden auch die Pfähle der Stege und Stellen wo das Vlies nicht hinkam mit einem Flüssigölbindemittel besprüht. Dieses Mittel ist organisch, zersetzt die Rückstände und ist dabei voll biologisch abbaubar.


Nun ist der Hafen also Dank des sofortigen Einsatzes unserer Freiwilligen Feuerwehr wieder gereinigt und ich habe wieder etwas dazugelernt.


Dann hatte ich ja diese Woche Zeit mich mal um die Rettung meiner rund 15.000 Fotos zu kümmern die auf einem gesonderten Server liegen und hatte daher mehrfach Kontakt mit meinem Provider in Dänemark. Aber bereit zu helfen sind sie dort nicht wirklich, ich könnte ja die Bilder alle herunterladen und dann zu Google Drive, DropBox oder ähnliche Cloud-Speicher-Dienste wieder raufladen. Hab mal zur Probe versucht ein Album auf die Homepage zu überspielen, ist gewaltig zeitaufwändig und da ich nur einen mobilen Internetanschluss statt Festnetz habe muss ich da auch mein Datenvolumen im Auge behalten. Hat sich also erledigt.


Lange Rede kurzer Sinn, die Fotoalben werden ab 15.8.22 nicht mehr öffentlich sichtbar sein. Von daher kann ich jetzt nur noch die nicht öffentlichen und privaten Familien-Fotos sichern, zwei davon zeige ich heute einmal weil Wochenende ist.


Der Ostsee-Peter Anfang der 70-er Jahre, whow, war ich ein gutaussehender Bengel (selberaufdieSchulterklopf) Einmal mit meinem neuen Datsun Cherry, aus Datsun wurde später dann Nissan und japanische Autos waren damals noch Exoten auf Deutschlands Straßen. Insgesamt hatte ich 3 verschiedene Exemplare und alle waren immer sehr zuverlässig und haben mich nie im Stich gelassen.


Das andere Bild stammt aus unserem Garten, irgendwie erinnert mich das etwas an Jürgen Drews in jungen Jahren. Gab auf jeden Fall eine Menge zu lachen in unserer Familie die letzten Tage.


Sonntag sehen und hören wir in der Musikmuschel die Gruppe „Jawbone“, ihre Musikrichtung bewegt sich in Richtung Folk und Blues.


So, das war es wieder für diese Woche. Wir lesen uns am Montag wieder, bis dahin sage ich Tschüss


Euer Ostsee-Peter


Montag, 08. August 2022


Moin Moin aus Laboe,


das Wetter war etwas durchwachsen am Wochenende und auch der Montag startet mit schwarzen Wolken am Himmel. Aber keine Bange, im Laufe der Woche startet der Sommer wieder kräftig durch – behaupten zumindest die Meteorologen. Ich bin gespannt.


Ankündigen möchte ich einen sehr interessanten Vortrag, zu dem der Seniorenbeirat Laboe am kommenden Mittwoch, den 10.08.22 von 10:00 – ca. 11:30 Uhr ins Beeke-Sellmer-Haus, Dorfstraße 6 einlädt.


Das Thema lautet: „Gesunde Ernährung im Alter“. Referentin ist Sophie Pekrun von der Vernetzungsstelle Seniorenernährung in Schleswig-Holstein. Denn möglichst fit und gesund bis ins hohe Alter bleiben, wer will das nicht? Deshalb sollte man sich im Klaren darüber sein, dass auch die Ernährung zu einer gesundheitsbewussten Lebensführung ganz entscheidend beiträgt.


Und so werden an diesem Vormittag viele Fragen angesprochen und geklärt wie z.B.: welche Veränderungen ergeben sich mit steigendem Alter und was haben sie mit der Ernährung zu tun? Aus welchen Lebensmittelgruppen sollten sich ältere Menschen bevorzugt bedienen und wo sollte lieber etwas gespart werden? Welche Getränke sind zu empfehlen? Ist mehr Eiweiß zielführend?


Der theoretische Vortrag wird von praktischen Übungen begleitet. So können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit kleinen Kostproben erfahren, welche Leistungen der Kiefer bei der Nahrungsaufnahme vollzieht. Zeit für Nachfragen und Diskussionen ist selbstverständlich eingeplant. Christiane Steinwedel vom Seniorenbeirat würde sich über eine rege Teilnahme unserer älteren Einwohnerinnen und Einwohner zu diesem wichtigen Thema sehr freuen.


Kommen wir nach den Senioren zu den Junioren. Denn vom 11.08 – 14.08.22 findet in Laboe die Deutsche Beachvolleyballmeisterschaft U19 statt. Und in diesem Jahr wird es auch wieder sehr viel größer aufgezogen wie in den vergangenen Jahren mit 2 Tribünen, DJ, fetziger Musik und Moderation. Das mit den Tribünen ist nun allerdings nicht neu, das gab es schon 2012 und 2013 in Laboe wie meine Archivfotos zeigen. In den vergangenen Vor-Coronajahren waren ja auch immer die „Flens-Beach-Tour“ sehr gerne zu Gast in Laboe.


Es kann in diesem Jahr aber auch gleichzeitig ein Jubiläum gefeiert werden, denn der Schleswig-Holsteinische Volleyball-Verband richtet diese Veranstaltung bereits zum 20. Mal aus. Nicht immer in Laboe, manchmal auch auf der anderen Förde-Seite gegenüber, wie heißt das da gleich noch mal? Ach ja, Schilksee….. Aber Laboe kann eben mit seinem tollen Strand zwischen Buena Vista und ehemaliger Schwimmhalle punkten ohne dass der Strand- und Badebetrieb dadurch groß beeinträchtigt wird.


Es wird einen sogenannten Center-Court sowie 8 weitere Beach-Volleyballfelder geben. Insgesamt treten jeweils 32 Teams pro Geschlecht gegeneinander an um die Deutschen Meister in der Klasse U19 zu ermitteln. Schleswig-Holstein konnten sich insgesamt mit sieben Teams qualifizieren, die alle froh und stolz darauf sind, ihre Leistungen vor heimischer Kulisse zu präsentieren.


Die Vorrundenspiele beginnen am Donnerstagmorgen um 10:00 Uhr. Das Turnier endet am Sonntag mit den beiden Finalspielen ab 13:30 Uhr und anschließender Siegerehrung.


Der Eintritt zu den Spielen ist kostenlos. Wer nicht persönlich dabei sein kann hat aber auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, die Spiele vom Center-Court als Livestream zu verfolgen unter: www.twitch.com/maximumbeachvolleyball wie der Veranstalter SHVV mitteilte.


Ich wünsche schon einmal ganz viel Spaß, die Spiele finden täglich von 10:00 – 17:00 Uhr statt.


Im Album sehen wir heute wieder einmal das Segelschulschiff „Gorch Fock“ vor Laboe. Diesmal ist es sozusagen ein Verabschiedungsfoto, denn die Bark startet das erste Mal unter dem Kommando von Kapitän zur See Andreas-Peter Graf von Kielmansegg. Neben der Stammbesatzung von rund 100 Frauen und Männern befinden sich auch 100 Kadetten an Bord, somit kann das Segelschulschiff auch endlich einmal wieder unter vollen Segeln fahren. Das war bislang wegen Corona und der dadurch begrenzen Anzahl der Besatzungsmitglieder nicht möglich


Eine solche Ausbildungsfahrt soll aber ja auch Spaß machen und gleichzeitig dieses schöne Segelschulschiff als Repräsentantin zur Geltung bringen und so nimmt die Gorch Fock auch vom 11.8. – 14.8. an der Hanse Sail in Rostock teil. Der weitere Fahrtverlauf führt das Schiff dann weiter nach Polen und Finnland. Anfang September soll die Gorch Fock dann wieder ihren Heimathafen Kiel erreichen.


Dicht gefolgt hinter der Gorch Fock nahm die Fregatte Nordrhein-Westfalen Kurs auf die offene See, hatte gerade meine Kamera wieder auf Seite gelegt. Ansonsten sehen wir im Album heute noch einen gewaltig großen Katamaran der im Hafen liegt, die wunderschönen Blumen vor der Eisdiele Ortolan und eine lange Schlange vor dem U-Boot U 995, das nach wie vor ein Besuchsmagnet in Laboe ist.


Wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin sage ich wie Tschüss


Euer Ostsee-Peter

Mittwoch, 10. August 2022


Moin Moin aus Laboe,


der Sommer ist zurück, und nun soll er auch erstmal bleiben. Wie schön für unsere Urlauber.


Ich habe gestern unseren Ausflug nach Eckernförde mit den 3 J´s Jenny, Jannina und Jonathan nachgeholt, der ja leider letzte Woche ausfallen musste. Ich war ja erst vor 3 Wochen dort, aber Eckernförde mit Kinderaugen zu sehen ist natürlich wieder völlig anders. Die schönen alten Häuser in der Altstadt sind da eher unwichtig für Kinder, Ausnahme war natürlich die Frau-Clara-Straße.


Puhh war das schwierig, die Kids wieder aus der Bonbonkocherei heraus zu bekommen. Das war ja zu interessant für die Lütten. Und vor allen Dingen, weil sie dann ja die gerade vor ihren Augen hergestellten und noch warmen Bonbons gleich einmal probieren durften. Und natürlich hat es dann noch ewig gedauert, bis jedes Kind sich sein Tütchen gefüllt hatte, da musste man ja schon ein Auge drauf haben, denn am liebsten hätten sie die Tüten ja randvoll gemacht. Das hätte allerdings etwas unser Budget gesprengt.


Danach ging es durch den Hafen zum Strand und da wir keine Automaten entdecken konnten wo man eine Strandkarte ziehen kann lag die Vermutung nahe, dass man die vielleicht online aufs Handy buchen müsste, aber dann kam die freudige Überraschung.


Die Strandbenutzung ist für alle frei, Urlauber zahlen aber genau wie hier auch in der Saison 2,50 € am Tag für die Ostsee-Card. Und da gibt es dann wieder eine Besonderheit, denn mit der Ostsee-Card ist die Benutzung der Busse in Eckernförde kostenlos. Im Moment ist das bei dem 9€ Ticket ja nicht so relevant, aber die Idee würde ich ansonsten auch für Laboe begrüßen.


Denn dann könnten zumindest unsere Urlauber ohne Auto in Laboe die Busse kostenlos nutzen um zu den Lebensmittel- und anderen Märkten an der Bullbrücke zu kommen. Momentan ist ja noch nicht mal ein Silberstreif am Horizont erkennbar wann endlich wieder ein Lebensmittelladen im Unterdorf eröffnet. Für mich aber wieder ein Beweis, das andere Urlaubsorte an der Ostsee etwas mehr tun für ihre Gäste.


Eigentlich wollten wir ja noch ins Ostsee-Info-Center mit den Kids, aber nichts zu machen. Baden, am Strand und auf dem tollen Spielplatz toben war angesagt. Also haben wir sie spielen lassen. Die Zugverbindungen haben ansonsten einigermaßen geklappt, nur auf der Hinfahrt hatte Jennys Zug von Hamburg nach Kiel Verspätung, sodass der Zug nach Eckernförde gerade abgefahren war als der Zug aus Hamburg eintraf. Da die Züge aber ja alle 30 Minuten fahren war das kein Problem.


So, dass einmal von dem Dienstag. Am heutigen Mittwoch steht der Aufbau der Anlagen für die Deutsche Meisterschaft im Beach-Volleyball U19 im Mittelpunkt, die am Donnerstag ab 10:00 Uhr beginnen, ich hatte ja am Montag schon ausführlich darüber berichtet.


Die beiden Tribünen neben dem Center-Court sind aufgebaut und die übrigen 8 Spielfelder am Strand wurden auch errichtet. Der Sonnenschein ist bestellt, aber je wärmer es ist desto anstrengender wird das natürlich für die jungen Spielerinnen und Spieler. Aber da sie ja direkt am Strand der Ostsee spielen ist ja jederzeit eine Abkühlung möglich.


Wer also auch einmal auf einer der Tribünen Platz nehmen möchte kann das gerne machen, der Eintritt zu den Spielen ist kostenlos. Für Tagesgäste von auswärts ist allerdings eine Strandkarte erforderlich (2,50 € an den Automaten), Feriengäste sind im Besitz der Ostsee-Card und Einheimische haben ja (hoffentlich) ihre Einwohner-Strandkarte dabei.


Freuen wir uns also schon einmal auf ein sportlich spannendes Wochenende. Favoriten bei den Männern sind Bo Hansen und Hennes Nissen TSB Flensburg sowie Bjarne Severloh und Pelle Tepp vom Kieler TV.


Bei den Mädels sind 3 SHVV Teams dabei, als Favoriten gelten dabei die beiden Nationalspielerinnen Josefine Schäkel vom Kieler TV zusammen mit Emma Gangey. Aber auch Kira Werner und Mieke Hesse vom Kieler TV sowie Melina Molt vom Eckernförder MTV und Joana Nissen vom TSB Flensburg haben große Chancen auf einen Titel.


Lasst mich mal raten – Melina Molt aus Eckernförde wird wahrscheinlich eher weniger in der Bonbonkocherei anzutreffen sein, während meine erst gestern gut gefüllte Tüte schon langsam an mangelnder Füllung leidet oder sich sonst irgendwie in Luft auflöst.


Das für den Mittwoch. Wir lesen uns dann am Freitag wieder, bis dahin Tschüss aus dem sonnigen Laboe


Euer Ostsee-Peter